Schweiz 2026

Schweiz 2026 ist leider vorbei. Obwohl es mein erstes Mal war, hat es mir und anderen hoffentlich viel Spaß gemacht. Es waren zwei Wochen Spiel, Spaß und Anstrengung.

Am Samstag, den 01.08.2026, war der Anreisetag. Viele kamen mit dem Reisebus aus Heilbronn, andere mit dem Auto. Die eine Woche war sehr spannend: neue Gesichter kennenlernen, aber auch bekannte Gesichter aus anderen Freizeiten oder Gemeinden wiedersehen. Es gab viele Spiele, z. B. Wasserschlacht, Cup-Spiel, Nerf-Schlacht und andere spannende Spiele.

Am Mittwoch gab es dann für manche schon den ersten Albtraum, aber für andere auch großen Spaß: die Probewanderung. Wir sind auf die Wätterlatte gewandert, einen Berg in der Nähe vom Haus. Dort oben war eine sehr schöne Aussicht, aber auch sehr windig.

Am Samstag kam dann der richtige Spaß: die große Wanderung, wo es auf eine Höhe von 2840 m ging. Auf dem Weg gab es immer wieder spannende Stellen für den einen oder anderen: enge Wege, Kühe neben einem oder auch steile/enge Anstiege. An der ersten großen Pause von zwei gab es dann noch leckeren ein- und zweijährig gereiften Käse für alle, die wollten, zum Probieren.

Nach der Mittagspause gab es eigentlich noch den Trend, dass alle, die neu auf der Freizeit und auf der Wanderung waren, ein Schwein küssen mussten, aber zu mancher Freude gab es das nicht. Weiter oben gab es dann noch Murmeltiere, die aber sehr scheu waren. Danach hieß es für alle: bis zur nächsten großen Pause steil nach oben wandern.

An der nächsten Pause gab es für den einen oder anderen verwunderlicherweise auch etwas Schnee, wo fleißig damit gespielt wurde. Danach ging es leicht gerade weiter, was leider nicht so lange anhielt, denn es gab zum Ende noch mal schön viele Treppen. Oben, wo das erste von zwei Zielen erreicht war, haben die Mitarbeiter uns noch etwas Leckeres zum Trinken spendiert.

Dann, als alle fertig waren, war der Abstieg zum zweiten Ziel, dem Oschinensee, gefragt. Es gab wieder sehr rutschige und steile Stellen, aber alle haben das sehr gut gemeistert. Am See haben wir dann die kleine Wanderung getroffen, die dort auf uns gewartet hat. Jeder, der wollte, durfte dann auch noch ein bisschen im eiskalten Wasser baden. Kurz bevor wir den restlichen Abstieg gewagt haben, haben wir noch gesehen, wie es aussieht, wenn sich die Steine von einer Klippe lösen und zu uns herunterkommen. Ich hoffe, es hat allen dort sehr Spaß gemacht.

Dann ging es noch ein kleines Stück den Berg hinunter, um dann mit dem Zug und Auto den langen, anstrengenden Tag fürs Erste zu beenden.

Am Sonntag sind wir dann alle zusammen in die Kirche gegangen, wo wir auch ein eingeübtes Lied vorgesungen haben. Am Nachmittag haben wir noch einen kleinen Spaziergang ins nahegelegene Dorf gemacht, um dort mit dem Sessellift auf den Berg zu fahren und die Aussicht zu genießen. Den Abstieg haben manche über die Gondel genommen, andere sind runtergewandert.

Am Mittwoch waren wir dann am Thunersee, wo wir sehr viel Spaß hatten mit Volleyball, Gesellschaftsspielen oder Spielen im Wasser. Manche haben sich mit dem Schlamm auf dem Seeboden eingeschmiert, in der Meinung, dass das wohl sehr gesund sei. Nach dem See durften wir dann auch noch unsere Vorräte mit Snacks und anderen leckeren Sachen füllen, die wir uns kaufen konnten. Am Ende sind dann alle mit vollen Händen und hoffentlich glücklich nach Hause gekommen.

Am Dienstag haben wir ein Waldspiel gespielt („capture the flag“), aber mit Poolnudeln, wo jedes Team vom anderen Team vier Poolnudeln holen musste. Manchen hat das Spiel sehr viel Spaß gemacht, was man auch zwischendrin gemerkt hat, aber manche hatten auch nicht so Lust, was man so ein bisschen auch gemerkt hat. Nach zwei Runden ging es dann mit Kratzern, Wunden oder auch gar nichts zurück zum Haus, wo wir bis zum Abendessen freie Zeit hatten.

Am Mittwoch war am Abend noch eine Sonnenfinsternis, die aber in der Schweiz leider nicht so gut (viel) zu sehen war. Am Abend, als es schon gut dunkel war, haben wir uns auf die Terrasse gelegt und in den Sternenhimmel geschaut, in der Hoffnung, viele Sternschnuppen zu sehen.

Der Donnerstag war auch wieder sehr spannend, denn am Nachmittag gab es dann AGs. Nachdem der Vormittag eigentlich wie immer verlaufen ist – mit Bibelfreude, Spiel und Froher Stunde –, gab es dann solche AGs wie z. B. Lederarmbänder/-hänger basteln, Volleyballspielen, Bootcamp oder Leinwände und Karten bemalen zur Auswahl. Am Abend war dann der Zeugnisabend angesetzt, wo ein paar von ihrem Leben erzählt haben. Dann gab es noch die Auswahl, einen kleinen Spaziergang zu machen oder nochmals Sterne zu schauen.

Dann sollte es eigentlich ins Bett gehen, was aber nicht so gut funktioniert hat, denn viele Kinder waren noch sehr laut.

Freitag war der letzte ganze Tag (leider); der Vormittag wurde wie immer durchgeführt. Am Nachmittag wurde das Haus von allen geputzt. Samstag ging es dann wieder nach Hause.

Ich hoffe, es hat allen sehr viel Spaß gemacht und jeder hatte eine schöne Zeit. Auch wenn wir am Mittwoch leckeres Essen am Thunersee verloren (vergessen) haben, war die Freizeit sehr schön. Ich hoffe, ich und andere hatten sehr viel Spaß, und ich würde mich freuen, viele wieder auf dem Nachtreffen zu treffen – wenn es eins gibt, was ich hoffe.

Liebe Grüße

 

Matthias Holzrichter


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