Grow Up 2026 - eine Zusammenfassung von Lorena

Ich war dieses Jahr zum ersten Mal bei der Grow up dabei und war wirklich überrascht, wie viel Neues ich lernen durfte. Besonders auffällig ist, dass sich die Grow up deutlich von anderen Freizeiten unterscheidet. Ein zentrales Element ist ein Arbeitsheft, in dem wir täglich eine Lektion bearbeiten, die wir anschließend in Austauschgruppen besprechen. Diese Gruppen bestehen aus etwa zehn Teilnehmern und werden ausgelost. Im Folgenden möchte ich einen typischen Tagesablauf beschreiben. Zunächst wurden wir um 7:30 Uhr mit unterschiedlicher Musik geweckt. Danach hatten wir eine halbe Stunde Zeit, um uns fertig zu machen. Zwischen 8:00 und 9:00 Uhr bearbeiteten wir die Lektion in unserem Heft. Anschließend gab es Frühstück. Gegen 10:30 Uhr ging es mit gemeinsamem Singen weiter. Danach trafen wir uns in unseren Austauschgruppen, um die Lektion zusammen mit einem Mitarbeiter zu besprechen. Im Anschluss daran gab es Mittagessen. Ab 15:30 Uhr begann das Nachmittagsprogramm. Dieses bestand aus verschiedenen Aktivitäten wie Seminaren, AGs, einem stillen Nachmittag oder auch evangelistischen Aktionen. Gegen 18:30 Uhr folgte das Abendessen. Daraufhin begann um etwa 20:00 Uhr das Abendprogramm. Dazu gehörten beispielsweise freie Abende, Andachten, Nachtspiele, ein Frageabend zu Themen wie Ehe, Sexualität und Beziehungen, Zeugnisabende oder auch ein Lagerfeuer. Um 23:00 Uhr war offiziell Nachtruhe – zumindest theoretisch. In der Praxis führten viele Teilnehmer noch Gespräche oder machten gemeinsam Quatsch. Während der Freizeit kam es auch zu einigen lustigen Streichen. So wurden beispielsweise Mitarbeiter in ihren Zimmern „eingesperrt“, indem die Tür mit einem Besen und Kreppband blockiert wurde. Außerdem spielte jemand am 1. April um 4 Uhr morgens Musik ab und raubte uns damit den Schlaf. Darüber hinaus wurden Lebensmittel in die Tiefkühltruhe gelegt und am nächsten Tag trotzdem wieder serviert. Auch Salz und Zucker wurden vertauscht. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Grow up einen klaren Fokus auf die Nachfolge im Glauben legt und uns Jugendlichen konkrete Hilfestellungen bietet. Gleichzeitig schafft sie einen Raum, in dem wir neue Erfahrungen machen können. Für mich persönlich war es zum Beispiel das erste Mal, dass ich an einer evangelistischen Aktion teilgenommen habe. Dabei erhielten wir von den Mitarbeitern Verteilmaterial wie Flyer und Bücher zum Thema Ostern. Anschließend teilten wir den Ort Olfen unter uns auf, während einige Gruppen auch in umliegende Ortschaften fuhren. Dort hatten wir die Möglichkeit, mit Bewohnern ins Gespräch zu kommen und zu lernen, wie man auf den Glauben aufmerksam machen kann. Ein weiteres Highlight war für mich der stille Nachmittag. In dieser Zeit, die etwa zweieinhalb Stunden dauerte, konnte man seine Beziehung zu Gott reflektieren, über das Gelernte nachdenken oder sich neue Ziele setzen. Das Thema der diesjährigen Freizeit war Daniel 1–7. Besonders gelungen fand ich, dass die Mitarbeiter die Inhalte so vermittelt haben, dass wir sie gut auf unser eigenes Leben übertragen konnten. Der Leitspruch der Woche lautete: „Ein Mann mit Gott ist immer in der Mehrzahl“ – John Knox. Mich hat diese Freizeit auf jeden Fall ermutigt mehr Menschen mit der frohen Botschaft zu erreichen.


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